Bestellung zum Aufzugsprüfungsorgan - Antrag

Allgemeine Information

Nach den Bestimmungen des Wiener Aufzugsgesetzes müssen Aufzüge Überprüfungen durch behördlich bestellte Aufzugsprüferinnen bzw. Aufzugsprüfer unterzogen werden.


Informationen zum Datenschutz und zu Ihren Rechten als betroffene Person finden Sie unter: Datenschutzrechtliche Information

Erforderliche Unterlagen

Dem Antrag (Online-Formular) müssen folgende Dokumente beigelegt werden:

  • Befugnisse, Zeugnisse, die den Studienabschluss bzw. Schulabschluss nachweisen:
    • Befugnis einer Ingenieurkonsulentin bzw. eines Ingenieurkonsulenten oder einer Zivilingenieurin bzw. eines Zivilingenieurs für Elektrotechnik oder für Maschinenbau und mindestens einjährige praktische Tätigkeit im Aufzugsbau oder
    • Zeugnis über den Abschluss des Bakkalaureatsstudiums oder des Diplomstudiums der Studienrichtungen Elektrotechnik oder Maschinenbau oder eines einschlägigen (Fach)Hochschulstudiums, insbesondere der Studienrichtungen Automatisierungstechnik, Elektronik, Fahrzeugtechnik oder Mechatronik und mindestens zweijährige praktische Tätigkeit im Aufzugsbau oder
    • Zeugnis über den erfolgreichen Besuch einer Höheren Technischen Lehranstalt elektrotechnischer oder maschinenbautechnischer Richtung oder einer Sonderform dieser Lehranstalten und mindestens dreijährige praktische Tätigkeit im Aufzugsbau.
  • Dienstzeugnisse, Bestätigungen die die praktische Tätigkeit im Aufzugsbau nachweisen:
    • Konstruktion und Bemessung mechanischer und elektrischer Anlagenteile
    • Bearbeitung von Schaltplänen (Steuerungs-, Antriebs- und Regelungsbereiche Sicherheitsstromkreise und dergleichen)
    • Einbau von Aufzügen im mechanischen und elektrotechnischen Bereich
Können einzelne oben angeführte Nachweise nicht erbracht werden, müssen gegebenenfalls vorgelegt werden:

  • Kopien von Diplomen, Prüfzeugnissen oder sonstigen Befähigungsnachweisen von Ausbildungseinrichtungen mit gleichwertigem Niveau
  • Nachweise über praktische Kenntnisse im Aufzugsbau, die gemäß § 16 Abs. 2 WAZG 2006 gleichwertig sind
  • Nachweise für Bestellungen zur zur Aufzugsprüferin bzw. zum Aufzugsprüfer in anderen Bundesländern oder nach den Rechtsvorschriften des Bundes
Art und Format der vorzulegenden Nachweise:
Nähere Informationen zum Einbringen von Unterlagen finden Sie hier: Die Stadt Wien elektronisch kontaktieren

Fristen

Keine

Kosten

Die Kosten müssen nach Abschluss des Verfahrens bezahlt werden und betragen:

  • 130,90 Euro Bundesgebühren
  • 3,90 Euro je vier beschriebene A4-Seiten Beilagen
  • 65 Euro Verwaltungsabgabe
Die Verrechnung erfolgt über die Abteilung Rechnungs- und Abgabenwesen - Buchhaltungsabteilung 40.

Rechtsgrundlagen

Voraussetzungen

Erforderliche Nachweise:

  • Studienabschluss bzw. Schulabschluss, der zur Tätigkeit als Aufzugsprüferin oder Aufzugsprüfer befähigt
  • Praktische Tätigkeit im Aufzugsbau
Antragstellerinnen bzw. Antragsteller müssen von Unternehmen, die sich mit dem Bau oder der Instandhaltung von Aufzügen befassen und von Betreuungsunternehmen wirtschaftlich unabhängig sein.

Zum Formular

Zusätzliche Informationen

Liste der bestellten Aufzugsprüferinnen und Aufzugsprüfer: Verzeichnis der AufzugsprüferInnen gemäß WAZG 2006

Die Bestellung als Aufzugsprüferin oder Aufzugsprüfer kann auf Wunsch der bestellten Person widerrufen werden. Die Bestellung wird ebenfalls widerrufen, wenn die Aufzugsprüferin bzw. der Aufzugsprüfer wiederholt gegen ihre bzw. seine Pflichten verstößt oder sich nicht als genügend sachkundig erwiesen hat.

Zuständige Stelle

Baupolizei (MA 37)
Gruppe A - Aufzüge und Kesselanlagen
Telefon: +43 1 4000-37140
Fax: +43 1 4000-99-37100

Sprechzeiten der ReferentInnen: Dienstag und Donnerstag von 8 bis 12.30 Uhr
Abgabe von Anträgen und Unterlagen: Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr
Am Karfreitag, am 24.12. und am 31.12. von 8 bis 11 Uhr geöffnet; an gesetzlichen Feiertagen geschlossen.

Authentifizierung und Signatur

Eine Authentifizierung oder Unterfertigung des Antrages ist nicht vorgesehen.

Rechtsbehelfe

Gegen einen Bescheid ist eine Beschwerde zulässig. Die Beschwerde ist binnen vier Wochen bei der Behörde schriftlich einzubringen, die den Bescheid erlassen hat. Die Frist beginnt mit der erfolgten Zustellung der schriftlichen Ausfertigung bzw. im Fall der mündlichen Verkündung mit dieser.

Die Beschwerde hat weiters den Bescheid zu bezeichnen, gegen den sie sich richtet, sowie die belangte Behörde, die Gründe, auf die sich die Behauptung der Rechtswidrigkeit stützt, das Begehren sowie die Angaben, die erforderlich sind, um zu beurteilen, ob die Beschwerde rechtzeitig eingebracht ist, zu enthalten. Eine Beschwerde ist nicht mehr zulässig, wenn nach der Zustellung oder Verkündung des Bescheids von der Partei ausdrücklich auf die Beschwerde verzichtet wurde.

Im Übrigen enthält jeder Bescheid eine Rechtsmittelbelehrung, die die Information enthält, bei welcher Behörde und innerhalb welcher Frist das Rechtsmittel eingebracht werden muss.

Hilfs- und Problemlösungsdienste

Für den Inhalt verantwortlich

Baupolizei (MA 37)
Gruppe A - Aufzüge und Kesselanlagen
Telefon: +43 1 4000-37140
Fax: +43 1 4000-99-37100

Letzte Aktualisierung

12. Dezember 2020

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